Archiv für November 2008

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Die aale Schlabbe

November 2, 2008

Wenn ich dorch die Gääschend dabbe,
traach ich meistens aale Schlabbe,
un guck ich nach dene hin,
kimmt mer manches in de Sinn:

Viele Johrn sin jetzt vergange,
seit ich, einem innren Drange
folschend, in en Lade trat
un die Schlabbe kaufe dat.
Zwölf Mark fuffzig wor net teuer,
truch se haam wie rohe Eier.
Von dem Daach an, seit der Zeit,
ham die Schlabbe mich begleit:

Sahen meine erste Liebe,
fühlten mit mir süße Triebe,
machten mit den ersten Kuss,
worn debai, als widder Schluss.

Bei de Hochzeit vorm Altare
worn se zwor net grad des Wahre.
Der Kaplan hat dumm geguckt,
doch des hat mich net gejuckt.

In de Schlabbe truch ich meine
frischvermählte Frau, die Reine,
in des Hochzeitsnachtquaddier,
schlief in Schlabbe dann bei ihr.

Bei de Kinddaaf von moim Sohne
ging ich aach net <unne ohne>,
zooch als Daafgeschenk ihm dann
e Paar klaane Schlabbe an.

Als er in de Schule musste,
truch ich widder die bewusste.
Späder uff soim Abi-Ball
truch ich sie uff jeden Fall.

Kann mich net von ihne trenne,
weil se viel verzähle kenne,
sin se aach – wie ferchderlich -
abgewetzt… Genau wie ich.

Bin in ihne alt geworde,
Sie verdiene längst en Orde.
Un uff moin soim Dodebett:
Vergesst mer bloß moi Schlabbe net!

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Handkäs midt Mussigg!

November 2, 2008

 

En Japaner – Yokoshima -, net vertraut mit unserm Klima, net vertraut mit Äppelwoi, fiel in unser Gääschend oi. Er wollt knippse Tag und Nacht, was en echte Hess so macht. Knippsde Dom un Sachsehause, knippsde Fluuchhafen weit drauße,knippsde Paulskerch, Geedhehaus, knippsde Eintracht korz vorm Aus, knippsde Reemerberch und Freßgass. Wenn schon hier, dacht er, ich ess was. Selbstverständlich, Leut, des maan ich, dacht der Japs des uff japanisch. Ganz egal, ihr habt moi Wort: Dem Japs soin Bauch, der hat geknorrt.Hat sich in e Kneip vererrt, knippsde Kellner un de Wert, knippsde Koch un soi Bagaasch, de Kellnerin ihrn dicke Aa….damsapfel ;) .

Hat e Vertelstund gewort, dann bekam er Speisekort, hat studiert sie, was e Wunner, erst eruff, dann widder runner un entschied mit Kennerblick sich fer Handkäs mit Mussigg. Un als Drink, wie wunnerbar, un weil grad die Zeit fer war, wählt der Jappi sich en Sieße. Guden Dach, de Bauch läßt grieße! Bis de Handkäs nun verzehrt un sich jetzt beim Wert beschwert: „Handkäs gut mit Eel und Issisch, doch die Mussigg, die vermiss ich, ich nix hör Mussigg bei dir!“ Un de Wert zu soim Pläsier sprach zum Jippi: „Wenn de jetzt noch so fünf, sechs Sieße petzt, hersde bald die Engel singe un waaßt, wie Mussigg dut klinge. Also mach dich lieber haam, bis doin Dickdorm bläst Allaam!“

Doch der Jappim der trank heiter noch en Sieße un so weider, dat sich, bis er haam zum Penne, sogar noch en Handkäs genne, weil der halt – das schwöre ich – viel besser schmeckt als rohe Fisch. Als er haamging uff de Zeil, da erwischts ihn alleweil, plötzlich wor im Bauch en Druck, plötzlich rächt sich jeder Schluck. Aach die Zwiwwel von dem Käs machte unsern Japs nervees. Da´s Hotel – un er rennt los, ebbes geht schon in die Hos, erreicht de Klo mit Mih un Not, die Zung eraus, schon halwer dot, stermt enoi, ewegg die Hos – un dann ging die Mussigg los! Seitdem waaß der Japs gewiß, was Handkäs mit Mussigg is!

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Zu was dient ein Spinnennetz?

November 2, 2008

Sicher hat jeder schon an der Decke eines Speichers oder zwischen den Ästen eines Baumes ein schön gespanntes Spinnennetz gesehen. Mit ihren vier Beinpaaren und einem von Drüsen im Körper erzeugten Sekret, das an der Luft zu Seide erhärtet, webt die Spinne ein aus klebrigen Fäden bestehendes Netz. Unvorsichtige Insekten fallen darauf herein und kommen nicht mehr aus den klebrigen Maschen frei: dann stürzt die Spinne herbei und saugt sie genüsslich aus.

- Spinnen haben am Unterleib Drüsenöffnungen, aus denen ein hauchdünner Sekretfaden austritt, der an der Luft sofort zu Seide erhärtet. Dieser sehr feste Faden ist aber dennoch recht elastisch und lässt sich um 1/5 seiner Länge ausdehnen.

- Damit beginnt die Spinne ihr architektonisches Meisterwerk. Sie spannt zunächst den Rahmen ihres Netzes auf, eine Art Gerüst, und führt dann spiralförmig einen klebrigen Faden herum, an dem zu neufierige Insekten dann mit ihren Beinen hängenbleiben.

- Da Spinnen nahezu blind sind, überwachen sie die Fadenspannung. Wenn nun die Beute zu groß ist, bleibt die Spinne fern. Eine Wespe beispielsweise hüllt sie so ein, dass kein direkter Kontakt möglich ist. Und falls sich das Opfer wehrt, spritzt sie ihm ein Gift ein, das die Gewebe verflüssigt.

- Alle zwei Tage rückt die Spinne zu Wartungsarbeiten aus. Sie erneuert die Fäden, die nicht sehr lange klebrig bleiben, spannt die “Halteseile” und repariert die von zu schweren Beutetieren verursachten Schäden.

- Am Abend legt sie sich am Rande ihres Netzes in einem selbstgewebten “Unterstand” schlafen.

                    

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Für was ist eine Bürgermeisterei gut?

November 2, 2008

Ob man in der Stadt oder auf dem Land wohnt, in einer Gemeinde gibt es in jedem Fall eine Bürgermeisterei. In Frankreich existieren 36.400: eine pro Gemeinde. In Deutschland sind es sicher nicht weniger. Jede Gemeinde besitzt ein Sportstadion, einen Friedhof, einen Park, eine Schule und einen Kindergarten… und wer kümmert sich darum? Die Bürgermeisterei. Wo geht man hin, um eine Geburt anzumelden oder zu heiraten? In die Bürgermeisterei!

- In Deutschland sind die Gemeindeverordnungen in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich, während bei unseren französischen Nachbarn überall das gleiche Schema gilt: Die “Mairie” wird von einer Gruppe von Frauen und Männern geleitet, der für sechs Jahre von den Bürgern gewählten Gemeindeverwaltung.

- Um an dieser Wahl teilnehmen zu können, muss man Franzose und mindestens 18 Jahre alt sein. Die Gemeindeverwaltung wählt unter ihren Mitgliedern den Bürgermeister, der den Vorsitz aller Versammlungen führt.

- Der Bürgermeister bestimmt seine Stellvertreter, die ihm bei seiner Aufgabe helfen. Einer kümmert sich um die Einnahmen und Ausgaben (den Haushalt), ein anderer um die “sozialenAngelegenheiten”,das heißt die Kindergärten, die Altershilfe, die Ferienkolonien usw. Auch das Standesamt ist ein Teil der Bürgermeisterei und führt Buch über alle Geburten, Heiraten und Todesfälle.

- Den Versammlungen der Gemeindeverwaltung kann jedermann beiwohnen, solange man sich nicht einmischt. Dabei wird u.a. über den Haushalt beraten und abgestimmt sowie über die Verwendung der Einnahmen aus den Steuern und den Staatshilfen.

- Mit diesem Geld werden die Dienstleistungen der Gemeinde bezahlt: die Feuerwehr und die für den Unterhalt der Straßen, die Sauberkeit und die Sicherheit verantworlichen Stellen. Die Bürgermeisterei ist also für alle Einwohner da!

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Wer war der erste Mensch?

November 2, 2008

Von Adam und Eva, den ersten Menschen, hat sicher schon jeder gehört. Natürlich ist das eine erfundene Geschichte … Aber genau weiß man noch nicht, wann die ersten Menschen auf unserer Erde gelebt haben. Bei Ausgrabungen haben Wissenschaftler Knochenreste mit einem Alter von über drei Millionen Jahren gefunden … Sie sollen von unseren Urahnen stammen!

- Heute weiß man, dass Adam und Eva im Erdenparadies nur Symbole sind, denn die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es seit etwa zwei Milliarden Jahren Leben auf der Erde gibt.

- Entstanden ist das Leben wahrscheinlich in Form von Pflanzen und mikroskopische kleinen Tieren im Meer. Im Laufe der Entwicklung hat es sich vervielfacht und vom einfachsten bis zum kompliziertesten verändert. Zunächst gab es die Fische, dann die Reptilien (Dinosaurier genannt) und dann die Säugetiere … vor etwa 200  Millionen Jahren.

- Die Dinosaurier sind verschwunden, aber Säugetiere existieren nach wie vor: Auch sie haben sich vermehrt und diversifiziert. Der Mensch ist aus dieser langen Evolution der Tiere hervorgegangen: zoologisch ein Säugetier aus der Ordnung der Herrentiere (Primaten) wie auch die Affen … Er ist aber nur entfernt mit den Affen verwandt und hat eine weit höhere Stufe erreicht: er geht aufrecht, fertigt Werkzeuge an, beherrscht das Fenster und kann sprechen. Vor allem hat sich sein Gehirn erstaunlich entwickelt.

- Von einem “ersten Menschen” kann man nicht sprechen, vielmehr verstehen die Wissenschaftler darunter die Familie der Hominiden, deren Ursprung rund 4 Millionen Jahre zurückreicht.

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Warum haben Kakteen stacheln?

November 2, 2008

Einer der schönsten Kugelkakteen wird “Schwiegermutterstuhl” genannt. Dabei sind diese Pflanzen nur deshalbt voller Stacheln, weil sie in der Wüste ihr Leben verteidigen müssen! In Gegenden, wo aufgrund der Trockenheit praktisch nichts mehr wächst, findet man immer noch Kakteen, deren Stacheln nicht nur einen Schutz gegen gefräßige Tiere bilden, sondern auch gegen eine Verdunstung de gespeicherten Wassers.

- Kakteen sind ganz erstaunliche Pflanzen! In glühendheißen Wüstengebieten, in denen es nur wenige Tage im Jahr regnet, wachsen sie oft zu riesigen Gebilden heran, die zeitweise mit wunderbaren Blüten und manchmal auch mit köstlichen Früchten geschmückt sind. Ihr Geheimnis? Auch den letzten Tropfen Wasser aufsaugen und speichern.
- Die Pflanzen in unseren Breiten haben fast alle Blätter, die Wasser verdunsten: In der Wüste wäre das eine Verschwendung!
- Kakteen besitzen deshalb keine “schwitzenden” Blätter mehr. Sie wurden zum Teil in Stacheln umgewandelt, die nicht nur die Verdunstung einschränken, sondern auch den Pflanzenkörper mehr oder weniger schattenspendend einhüllen und die darin gespeicherte Flüssigkeit schützen.
- In der ausgetrockneten und nur von wenigen Pflanzen bewohnten Heimat der Kakteen gibt es aber auch gefräßige Tiere, die auf der Nahrungssuche selbst vor unseren stacheligen Gesellen nicht halt machen.  Sie sind allerdings selten, während die meisten darauf verzichten, das Stacheldrahtknäuel anzufressen!
- Manche Kakteen haben bis zu 15 cm lange Stacheln mit Spitzen, die so fein und hart sind, dass man damit eine Schallplatte abspielen könnte. Einige werden tatsächlich als Angelhaken verwendet.

                                 

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Was ist ein “Tricktechniker”?

November 2, 2008

Wenn man im Kino den Riesenaffen King Kong auf einem Wolkenkratzer oder die Abenteuer des kleinen Weltraumwesens E.T. siehst, dann weißt du, dass da nichts Echtes gefilmt wurde. Und trotzdem sieht alles “echt” aus! Verantwortlich dafür ist der Tricktechniker, der sämtliche “Schliche” ausklügelt, um den Anschein von Echtheit zu erwecken. Er ist so etwas wie ein Zauberer der Filmindustrie.

- Wenn der Zauberer einen Hasen aus seinem Hut zieht, dann heißt es: Das ist ein Trick! Auch im Kino weiß man, dass es unmöglich ist, einen Ozeanriesen untergehen zu lassen, einen Wolkenkratzer anzuzünden oder gar einen Krieg im Weltraum zu filmen!
- Der Franzose Georges Méliès hat schon 1902 bei den Dreharbeiten zu seinem Film “Die Reise zum Mond” einige Tricks erfunden. Seither arbeiten alle Filmemacher mit Tricktechnikern, die mit Spezialeffekten die Ideen der Drehbuchautoren zu verwirklichen versuchen.
- Um die Wirklichkeit nachzubilden, baut er je nach Bedarf das Modell einer Brücke, die dann einstürzt, oder eine Rakete, die startet. Er imitiert Bombenexplosionen und leitet den Einsatz der Stuntman genannten Double für gefährliche Szenen. Oder er kreiert Science-fiction-Personen, baut das ferngesteuerte Modell eines Riesenhais oder überlagert die Supermanbilder den Szenenbildern einer Landschaft, die er überfliegt.
- Dieser Beruf verlangt ein großes Vorstellungsvermögen, Wissen und Genauigkeit, weil der Tricktechniker vergessen muss, dass alles nur “Mache” ist. Ohne ihn würden wir uns sicher weit weniger amüsieren!

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Was ist ein Lichtjahr?

November 2, 2008

Die Entfernungen zwischen den Sternen oder den Galaxien des Universums sind so unvorstellbar groß, dass sich die Astronomen gezwungen sahen, eine neue Längeneinheit zu finden, um ihre Berechnungen zu erleichtern. Sie wählten schließlich das Lichtjahr, das heißt die Distanz, die das Licht in einem Jahr zurücklegt (bei einer Geschwindigkeit von fast 300.000 km/sek.)

- Man weiß, dass sich das Licht in der Leere des Weltalls mit einer Geschwindigkeit von nahezu 300.000 Kilometer pro Sekunde fortpflanzt. Dieser Wert wurde 1675 zum erstenmal von dem dänischen Astronomen Ole Römer errechnet.
- Diese extrem hohe Geschwindigkeit benutzen die Astronomen, um die Entfernungen zwischen den Himmelskörpern auszudrücken, indem sie als Einheit die vom Licht innerhalb eines Sonnenjahrs zurückgelegte Distanz verwenden. Sie entspricht 9.461 Milliarden (9.461.000.000.000) Kilometern.
- Aber auch das Lichtjahr ist manchmal noch “zu kurz” und wird dann durch die Einheit Parsec ersetzt, die 3,26 Lichtjahren entspricht.
- Umgekehrt ist das Lichtjahr für Berechnungen innerhalb unseres Sonnensystems viel zu groß. Stattdessen hat man die Astronomische Einheit (AE) eingeführt, die gleich dem mittleren Abstand der Erde von der Sonne ist, also 149.600.000 km.
- Wenn wir mit Lichtgeschwindigkeit reisen könnten, wäre die Sonne nur etwas mehr als 8 Lichtminuten von uns entfernt. Der Stern Alpha im Sternbild Centaurus ist der Sonne am nächsten und von uns 4,22 Lichtjahre weit weg, während es bis zum Andromedanebel nicht weniger als 2 Millionen Lichtjahre sind.

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Ist ein Astronom das gleiche wie ein Astrologe?

November 2, 2008

Astronomen wie Astrologen interessieren sich für die Himmelskörper, das heißt für den Mond, die Sonne, die Planeten und die Sterne. Doch besteht ein großer Unterschied zwischen den beiden: Der Astronom ist ein Wissenschaftler, der die Geheimnisse des Universums zu ergründen sucht, während der Astrologe die scheinbaren Bewegungen der Himmelskörper nur für eine Vorhersage der Zukunft studiert.

- Vor langer Zeit machte man kaum einen Unterschied zwischen Astronomen und Astrologen: beide studierten die Bewegungen der Himmelskörper sowie deren Einflüsse auf das Weltgeschehen und das Schicksal der Menschen. Sie sagten Sonnen- und Mondfinsternisse voraus, lehrten den Reisenden, sich danach zu richten, und berieten die Könige.
- Die griechischen Mathematiker machten aus der Astronomie eine echte Wissenschaft. Gestützt auf kluge Rechnungen und wissenschaftliche Überlegungen stellten die Astronomen Gesetze über die Eigenschaften der Himmelskörper auf. Dann gelang es ihnen mit Hilfe laufend höherentwickelter Instrumente einschließlich der Radioteleskope neue Planeten zu entdecken, Sendungen aus dem intersellaren Raum zu empfangen und die Erforschung des Universums immer weiter aszudehnen.
- Der Astrologe hingegen arbeitet vor allem mit Himmelskarten; er ordnet die Sterne in 12 “Häuser” ein, die den Tierkreiszeichen entsprechen, und stellt “Horoskope” auf, das heißt Vorhersagen, die sich nach der Stellung der Gestirne zum Zeitpunkt der Geburt jedes einzelnen richten. Recht wissenschaftlich geht das nicht zu, aber viele Leute interessieren sich dafür!

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Ist Pingpong in China entstanden?

November 2, 2008

Sicherlich habt ihr schon mal Pingpong gespielt. Viele Leute glauben aufgrund des komischen Namens und weil die großen Champions Chinesen sind, das sei ein schinesischer Sport. In Wirklichkeit kommt dieser Sport aber aus England und heißt Pinpong wegen des Geräusches: Ping beim Auftreffen auf den Schläger und Pong auf dem Tisch.

- Pingpong heißt eigentlich Tischtennis und wurde um 1875 in England geboren: Ein unbekannter Engländer kam an einem Regentag auf die Idee, seine im Haus festgehaltenen Gäste mit einem Minitennis auf einem Tisch zu unterhalten. Als Netz wurden Marmeladengläser aufgestellt.
- Dieser Sport verbreitete sich rasch in Europa (insbesondere in Ungarn) und in China, wo heute in jeder Schule eine Mannschaft existiert.
- Die Europäer halten den Schläger wie einen Hammer mit dem Daumen und dem Zeigefinger zu beiden Seiten, während die übrigen Finger den Griff umschließen Die Chinesen hingegen halten ihn wie einen Bleistift.
- Im Jahr 1936, bei den Weltmeisterschaften in Prag ( Tschechoslowakei), kämpften zwei Spieler 2 Stunden und 5 Minuten lang um einen einzigen Punkt. Heute hingegen tritt bei Überschreitung einer Satzlänge von 15 Minuten eine Sonderregel inkraft.
- Die Länder mit den meisten Tischtennisspielern ist China, die Sowjetunion und die Bundesrepublik Deutschland. In Amerika und Afrika ist dieser Sport nahezu unbekannt.

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Wo kommt der Ski her?

November 2, 2008

schnebedeckten Hängen der Berge zu amüsieren, dann täuscht ihr euch! Skier existieren bereits vor über 3.000 Jahren in den kalten Ländern, die mehrere Monate im Jahr von Schnee bedeckt sind. Damals war Skifahren aber noch kein Sport, sondern lediglich ein Mittel, um leichter und ohne einzusinken auf dem Schnee gehen zu können.

Wenn ihr glaubt, der Ski sei in unserer Zeit erfunden worden, um sich auf den

- Als erste haben die Norweger vor etwa 3000 Jahren Skier benutzt, um sich auf dem Schnee fortzubewegen. “Ski” ist übrigens auch ein norwegisches Wort und heißt “Scheit”, denn die ersten Skier wurden aus Tannenholz geschnitzt.
- Im Jahr 1888 legte der Norweger Fridtjof Nansen auf Skier in nur 39 Tagen die 700 km lange Strecke quer durch Grönland zurück. In einem Buch beschrieb er dann dieses Abenteuer, und dank dieses in aller Welt gelesenen Buchs wurde das Skilaufen zu einem beliebten Sport.
- Damals wurden jedoch ganz andere Skier verwendet als heute: Sie waren sehr lang (bis zu 3 m) und an der Spitze stark aufgebogen. Am Fuß wurden sie ganz einfach in Knöchelhöhe mit zwei zusammengedrehten Lederriemen befestigt. Außerdem benutzte man nur einen einzigen Stock (mit 2 m Länge), der links und rechts wie ein Paddel “eingetaucht” wurde.
- Erfunden wurde der Ski zwar von den Norwegern, doch verbessert haben ihn andere: Um 1900 entwickelte der Österreicher Zdarski einen kürzeren Ski mit einer echten Bindung. Er regte auch den ersten Wettbewerb im Riesenslalom an.

Hier mal ein Bild, wie sie früher mal ausgesehen haben:

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Woher kommen die Ostereier?

November 2, 2008

Ostern ist ein christliches Fest zur Feier der Auferstehung von Jesus Christus. Als Ausdruck der Freude verschenken die Christen schon seit jeher rotgefärbte Hühnereier. Dieser Brauch hat sich mit einem kleinen Unterschied erhalten: heute werden Eier aus Schokolade bevorzugt!

- Das Ei war schon immer ein Symbol für das Leben. Daher brachten die ersten Christen and Ostern zur Feier der Wiederauferstehung Christi Eier in dir Kirche, um sie sehnen zu lassen und dann zu verschenken. Um ihrer Freude Ausdruck zu verleihen, bemalten sie diese Eier auffallend rot.
- Auch heute noch bemalen wir vor Ostern einige Eier, um sie zu verschenken. Vielfach wird aber vergessen, dass die Kinder auf dem Land früher recht lustige Spiele mit den Ostereiern kannten.
- Soe spielten “Eier ins Nest treiben”: Dabei versuchen die Spieler, ihre Eier mit Anschubsen in ein Ziel zu rollen, wobei angeschlagene “Gegner” eingeheimst werden durften. Ein anderes Spiel war “Kicken”, bei dem zwei Kinder mit hartgekochten eiern versuchten, das Ei des anderen anzuschlagen, um es zu “erobern”.
- Das Suchen von Ostereiern im Freien, die vom Osterhasen versteckt wurden, hat erst im 17. Jahrhundert im Saargebiet und im Neckarraum begonnen.

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Warum ist die französische Flagge Blau-Weiß-Rot?

November 2, 2008

Nach den Niederländern beeilten sich auch die Franzosen und fast alle anderen seefahrenden Nationen, eine eigene Flagge anzuschaffen. Die “Trikolore” aus der Zeit der französischen Revolution machte Schule. Sie entstand aus den Farben der Stadt Paris (blau und rot) und der weißen Farbe des Königshauses, um die Union des Volkes mit dem Herrscher zu symbolisieren. Einen König gibt es in Frankreich zwar nicht mehr, aber die Flaggenfarben sind nach wie vor Blau, Weiß und Rot.

- Vor der französischen Revolution kam niemand auf die Idee einer Nationalflagge, weil der König das Land repräsentierte: Es gab das einfarbige weiße königliche Emblem und die militärischen Fahnen.
- Beim Sturm auf die Bastille im Juli 1789 trugen die Pariser Bürger eine rot-blaue Kokarde am Hut, die der König, Ludwig XVI., einige Tage darauf zu seiner Farbe hinzufügen musste. So entstand die dreifarbige Kokarde.
- Nach der Festnahme des Königs erklärte der Nationalkonvent im Jahr 1792 die “Trikolore” zum Symbol des Vaterlandes. Während der nachfolgenden Kriegsjahre trug die französische Flagge zusammen mit der Nationalhymne “Marseillaise” dazu bei, dass sich die Ideen von der Freiheit der Völker und der Souveränität der Länder in Europa ausbreiteten.
- Dem Beispiel Frankreichs folgend, machten viele Länder im 19. Jahrhundert aus ihrer militärischen eine nationale Flagge. Großbritannien zum Beispiel führte ab 1800 den “Union Jack” ein. Das deutsche Reich benutzte anfangs (1918) die gleichen Farben wie die heutige Bundesrepublik: schwarz-rot-gold.
- Wenn heute ein Land seine Unabhängigkeit erlangt, gilt einer der ersten Gedanken der Nationalflagge als Ehrensymbol des Landes.

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Was ist Fieber?

November 2, 2008

Wenn man sich müde und schwindlig fühlt, dann zeigt einem das Thermometer wahrscheinlich, dass man Fieber hat. Unter dem Einfluss einer Krankheit hat sich dien Körper so schnell erhitzt, dass die überschüssige Wörme nicht schnell genug durch die dafür vorgesehenen Löcher in der Haut, den Poren, abgeleitet werden kann. Statt bei 37°C zu bleiben, steigt seine Temperatur daher an.

- Dein Organismus reagiert mit der Temperaturerhöhung auf eine Infektion an einem bestimmten Ort (beispielsweise bei einer Wunde) oder auch in all seinen Partien. Das Fieber ist für ihn ein Mittel zur Abwehr der Infektion.
- Auf einen Befel des Gehirns, das die Anwesenheit von Mikroben feststellt, schließen sich die Poren der Haut, und die Körpertemperatur beginnt zu steigen.
- Mit dem Fieber nimmt auch die Aktivität deines Körpers zu. Alles macht sich an die Arbeit: die Atmung wird schneller, der Herzschlagbeschleunigt und das Blut zirkuliert rascher, um möglichst viele “weiße Körperchen” zu transportieren, die als kleine Polízisten gegen die Mikroben einschreiten.
- Sobald die Mikroben besiegt sind, öffnen sich die Poren der Haut wieder, so dass die Überschusswärme durch Schwitzen abgeführt werden kann.
- Die Temperatur lässt sich mit einem Thermometer messen oder mit einem kleinen Teststreifen, der auf die Stirn des Kranken geklebt wird. Es kann aber auch durch einfaches Handauflegen festgestellt werden, so wie es die Ärzte schon vor 5000 Jahren gemacht haben.

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Warum sind die Pole eisbedeckt?

November 2, 2008

Am Nordpol wie auch am Südpol ist es segr jakt, weil die Sonnenstrahlen ganz flach einfallen. Dazwischen wird der Einfallswinkel immer steiler, und am Äquator steht die Sonne fast senkrecht am Himmel. Daher erhalten die Pole nur die Hälfte, zeitweise nur ein Drittel der Sonnenwärme am Äquator. Das Meer ist hier gefroren und bedeckt sie mit einer Eisschicht, die nur selten etwas abschmilzt.

- Die Erde gleicht einer großen Kugel, die ihre Bahn um die Sonne zieht. Gleichzeitig dreht sie sich um sich selbst um eine Achse, die zur Sonne etwas geneigt ist.
- Da die Erdoberfläche gekrümmt ist, treffen die Sonnenstrahlen unter verschiedenen Winkeln auf: Während der Winke am Äquator nahezu senkrecht ist, wird er gegen Norden und Süden zu immer flacher.
- An den Polen fallen die Sonnenstrahlen deshalb sehr schräg auf die Erdoberfläche und haben nicht mehr die Kraft, das Land oder das Meer aufzuheizen.
- Immerhin ist der Nordpol weniger kalt als der Südpol. Er wird vom Meer bedeckt, und das gefrorene Wasser bildet eine riesige Eisfläche, die auch Packeis genannt wird. Da die Tempteratur im Sommer manchmal bis auf 10°C steigt, weicht die Eisdecke etwas auf, wobei  enorme Eisstücke abbrechen und als Eisschollen oder Eisberge abtreiben.
- Am Südpol hingegen bedeckt das Eis festes Land. Die Schicht ist sehr dick und schmilzt nie, da die Temperatur auch im Sommer nicht über 0°C ansteigt.